Stell Dir vor Preußen gewinnt und keiner freut sich!

12 Stunden nach dem Heimsieg gegen Lautern kocht des Preußenvolkes Seele scheinbar unaufhaltsam gen Siedepunkt.
Unfassbar! Was muss bei uns los sein, wenn wir uns über einen Sieg aufregen?
Klar, die Art und Weise des Spiels – wie ja so oft von unserem Präsi angesprochen – spielt auch immer eine Rolle.
„Deckige Siege“ wurden dereinst gefordert oder zumindest leidenschaftlicher Kampf auch wenns mal daneben geht.
Gestern wurde auf lethargischem Niveau gewonnen.
Mit Glück statt mit Konzept.
Die die da waren, konnten sich selbst ein Bild von Stimmung und Zustand machen. Die Presse war ja auch da!

Apropos Presse:
Alle Münsteraner konnten in den letzten Wochen bei der Frühstückslektüre feststellen, dass kritische Töne in unserer einheimischen Presse immer mehr abnahmen. Gerüchte von Einflussnahme des Vereins auf die schreibende Zunft machten die Runde. Mittlerweile wird hier sogar der negativste Trend und das schlechteste Spiel ins Gegenteil verkehrt.
Die Empfindungen für Spiel, Spieler, Trainer und Entwicklung im Verein driften bei Presse und Fans derart weit auseinander, dass ich an Zufälle nicht mehr glauben mag!
Was ist da los?
Die Frage drängt sich auf, mit welchen Mitteln der Verein seine Öffentlichkeitsarbeit in pure Propaganda ummünzt!?
Die Münsteraner Presse täte gut daren, sich Eingriffe in ihre Arbeit von allen Seiten zu verbitten und diese ggf. sogar zu publizieren.

Ich wünsche mir, dass an diesen Gerüchten kein Fünkchen Wahrheit ist!
Ist es doch so, dürfte dies das Ende der dafür im Verein verantwortlichen Personen bedeuten. Jemand der versucht, die Presse mit Druck, Geld oder Unwahrheiten zu beeinflussen, der hat keine Freunde hier und gehört defintiv dafür abgestraft!
Dies würde bedeuten, dass dem Verein ein irreparabler Imageschaden zugefügt wird, der hier in Münster wohl den letzten wohlwollenden Anhänger auf die Barrikaden treiben würde.


3 Antworten auf „Stell Dir vor Preußen gewinnt und keiner freut sich!“


  1. 1 Klaus Pohl 04. März 2010 um 12:30 Uhr

    Wenn der Verein die Zeitungen in Münster lenken kann, dann kann ich ja in Zukunft das MZ-Abo abbestellen und mir stattdessen nur das Preußenjournal durchlesen. Kommt ja dann auf das gleiche raus!
    Ein Unding!

  2. 2 Ulrich Breulmann 04. März 2010 um 16:44 Uhr

    Hallo Preußen-Fans,

    ist ja super, dass Ihr euch um die Unabhängigkeit der Berichterstattung in der MZ Sorgen macht. Die sind aber echt unbegründet – wir werden auch weiterhin die Preußen ebenso kritisch begleiten wie alles andere, was in dieser Stadt so passiert. Und da gibt es ja manche Baustellen.

    Wir haben uns nicht den Mund verbieten lassen und werden das auch künftig nicht tun, da könnt Ihr ganz sicher sein. Übrigens: Ihr kennt Carsten Schulte ja alle selbst als unabhängigen Kopf. Lasst Euch von ihm selbst erklären, warum die Rubrik in der MZ ausgelaufen ist – das hat nämlich mit einem beruflichen Aufstieg von ihm zu tun…. Ulrich Breulmann, Leiter MZ-Newsdesk Münster

    Hier Carsten Schulte selbst (aus der MZ vom Mittwoch):

    Nach drei Jahren:
    Irgendwann ist’s mal gut
    Nach 158 Preußen-Kolumnen ist irgendwann auch mal gut, oder? Seit Frühjahr 2007 habe ich an dieser Stelle mit den Preußen gezittert, mich über Niederlagen geärgert und über Siege gefreut. Während meine Leidenschaft für die Adler weiter lodert, hat sich mein beruflicher Werdegang verändert. Im Verlag dieser Zeitung habe ich eine Anstellung gefunden. Von nun an wird es schwierig, den Spagat zwischen Fan und Journalist zu schaffen. Also ist die wöchentliche Preußen-Kolumne beendet.
    Aber keine Sorge: Es geht weiter. Mit einem anderen Konzept, mit einem neuen Blickwinkel. Seien sie gespannt und bleiben Sie uns gewogen. Carsten Schulte

  3. 3 Administrator 04. März 2010 um 16:59 Uhr

    Hallo Herr Breulmann,
    nett, dass sie diesen Text in alle möglichen Foren kopieren.
    Ein Link hätte es auch getan!

    Dennoch glaube ich Ihnen kein Wort!

    Wie oben ersichtlich handelt es sich bei meinem Blog um reinen Spekulatius. Dass dieser aber nicht nur aus reinem Hörensagen gebacken wurde wollen Sie mir einfach mal glauben.

    „Von nun an wird es schwierig, den Spagat zwischen Fan und Journalist zu schaffen.“

    Honi soit qui mal y pense!

    Edith: nach ein wenig Rumhören in der „Szene“ glaube ich im übrigen, dass Sie Ihrem Blatt mit diesem Wischiwaschistatement einen Bärendienst erwiesen haben! Der gemeine Fussballfan mag als stupides Herdentier verschrien sein, in der Realität gibt es aber durchaus noch ein paar Gestalten unter uns, die 1 und 1 zusammenzählen können.

    Edith die zwote: Ich habe Carsten Schulte’s Statements in den Foren gelesen.
    Wir solltens daher jetzt dabei belassen.
    Denken darf sich jeder, was er mag……

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